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M-ABC-2 (Movement Assessment Battery for Children)
Der M-ABC-2 überprüft das kindliche Leistungsvermögen in verschiedenen motorischen Bereichen im Alter zwischen 3,0 und 16,11 Jahren. Die Testbatterie umfasst acht Aufgaben, mit denen drei wichtige Komponenten motorischer Funktionen- Handgeschicklichkeit, Ball- und Balancefertigkeiten untersucht werden können. > Diagnostik

Manuelle Therapie
Bei dieser Therapieform werden Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, von Muskeln und Gelenken untersucht und behandelt. Es geht um spezielle Handgriff- und Mobilisationstechniken bei denen Bewegungsstörungen beseitigt und Schmerzen gelindert werden. Diese Behandlungstechnik findet innerhalb der ergotherapeutischen Behandlung Anwendung in diesen Bereichen: > Handtherapie > Neurologie > Orthopädie

Marburger Graphomotorik Training
Dieses Training wird meist als Vorübung zum Schreibenlernen im Vorschulbereich genutzt. Zudem beinhaltet es das graphomotorische Komplexbild, welches als Diagnostik zur Einschätzung der Malentwicklung verwendet werden kann. Das Konzept ist mit folgendem Prinzip aufgebaut: - von freien zu gebundenen Bewegungen - von großräumigen zu kleinräumigen Bewegungen - von eindimensionaler zu zweidimensionaler Darstellung - von anschaulich-einfach zu abstrakt-komplexen Bild - von einfachen und kopierten Graphemen zu eigenen kreativen Formen

Marburger Konzentrationstrainingfür Vorschulkinder (5/6 J.)
Das Marburger Konzentrationstraining ist eine Trainingsmethode, die vor allem Kindern mit einer Aufmerksamkeitsstörung hilft, strukturiertes Denken und Konzentration einzuüben, und kann als praxisorientierte Trainingsmethode Hilfestellung geben. Es werden theoretische Hintergründe zur Selbstinstruktion und Verhaltensorientierung vermittelt und in die Praxis umgesetzt. Dazu gehören dynamische Übungen, Bewegungsspiele, Entspannungsrätsel und Fantasiereisen. Kinder die überaktiv oder träumerisch sind, können sich so gut auf die Aufgabenstellungen in der Schule vorbereiten. Dabei kommen verschiedene Aufgabenstellungen zum Einsatz, die die Konzentration fördern und üben. Die Kinder lernen Strategien, wie sie sich selber helfen oder Hilfe einfordern können. Außerdem werden Verhaltensorientierte Techniken und Entspannungsverfahren eingesetzt. Die Kinder sollen erleben, dass es auch Spaß machen kann zu üben und zu lernen.

Mentastim-Therapie
... unterstützende Therapie für zu Hause. Mentastim ist für die Behandlung von Lähmungen nach Schädigung des Zentralen Nervensystems entwickelt worden. Z.B. nach einem Schlaganfall, einer Operation, einem Hirntumor, Multipler Sklerose oder inkomplettem Querschnitt. Das Gerät, entwickelt von der Krauth-Timmermann GmbH können Sie in meiner Praxis kennen lernen und ausprobieren. Über die Verordnung Ihres Hausarztes und einer Genehmigung durch die Krankenkasse können Sie das Gerät leihweise zu Hause benutzen oder sich privat kaufen. Die Übungseinheiten sollten 1 – 2 x am Tag (20 min.) durchgeführt werden. Monatlich werden ihre Ergebnisse von mir ausgelesen, kontrolliert und die Anlage geprüft bzw. verändert. Wirkungsweise: Mentastim - die EMG-gesteuerte Elektrostimulation setzt auf die modernen Erkenntnisse und Erfahrungen der Neuroplastizität. Es handelt sich nicht um eine reine Elektrostimulation die eine passive Bewegung auslöst, sondern Mentastim kann auch die Potentialveränderungen am Zielmuskel verwerten, die durch eine mental (gedankliche) Bewegung vom Gehirn ausgeht. Mentastim unterstützt Sie motorische Fähigkeiten und Bewegungsmuster wieder zu erlenen. Informieren Sie sich bei uns oder unter www.mentastim.com

MOHO Model of Human Occupation
MOHO heißt auf Deutsch: Modell der menschlichen Betätigung. In diesem Modell von Gary Kielhofner wird erklärt wie Motivation, Performancevermögen, Betätigungsverhalten, Routinen und die Umgebung einer Person die Auswahl unserer Betätigungen beeinflusst. Dieses Modell findet Ihre Anwendung in unserer Praxis in Bewertungsinstrumenten wie COSA (bewertet die Betätigung der Kinder) und dem OSA (Selbstbewertungsbogen für Erwachsene). Diese dienen dem Erfassen der wichtigen Betätigungen und als Grundlage für weitere Befunderhebung und klientenzentrierte Zielsetzung und Behandlung. Mit Hilfe von Modellen wie dem MOHO gelingt es uns in der ergotherapeutischen behandlungsorientiert zu arbeiten und damit individuelle Selbständigkeit, Handlungskompetenz und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu unterstützen.

Motorisch-funktionelle Behandlung
Eine motorisch-funktionelle Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der motorischen Funktionen mit und ohne Beteiligung des peripheren Nervensystems und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen. Sie umfasst insbesondere Maßnahmen zum/zur - Abbau pathologischer Haltungs- und Bewegungsmuster - Aufbau und Erhalt physiologischer Funktionen - Entwicklung oder Verbesserung der Grob- und Feinmotorik - Entwicklung oder Verbesserung der Koordination von Bewegungsabläufen und der funktionellen Ausdauer - Verbesserung von Gelenkfunktionen, einschl. Gelenkschutz - Vermeidung der Entstehung von Kontrakturen - Narbenabhärtung - Desensibilisierung bzw. Sensibilisierung einzelner Sinnesfunktionen - Schmerzlinderung - Erlernen von Ersatzfunktionen - Verbesserung der eigenständigen Lebensführung, auch unter Einbeziehung technischer Hilfen. Die Behandlung kann als Einzel- oder Gruppenbehandlung verordnet werden. (Quelle: Heilmittelkatalog)