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Datenschutz
In unserer Praxis verarbeiten wir personenbezogene Gesundheitsdaten, welche grundsätzlich vor unbefugtem Zugriff zu schützen sind. Wir richten uns nach den Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes und der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Entsprechende Unterlagen erhalten Sie von uns, sobald Sie sich bei uns anmelden. Bei Fragen steht Ihnen Deborah Maile-Kröner gerne zur Verfügung.

Demenz
oder auch demenzielles Syndrom genannt, wenn verschiedene Symptome aufeinander treffen. Schritt für Schritt verliert der Betroffene seine geistigen und intellektuellen Fähigkeiten. Gedächtnis, Denkvermögen, Sprache und praktisches Geschick verschlechtern sich kontinuierlich. Eine „Altersdemenz“ im medizinischen Sinne gibt es nicht, es ist eher ein umgangssprachlicher Begriff, der die Tatsache bezeichnet, dass häufig ältere Menschen an Demenz erkranken. Es wird unterschieden in primäre Demenzen, z.B. Alzheimer, Lewy-Körperchen-Demenz und frontotemporale Demenz, bei der er es zu Verlust von Nervenzellen kommt und der Vaskulären Demenz, die durch Durchblutungsstörungen ausgelöst wird. Bei einer Parkinsondemenz sind nicht zuerst die Gedächtnisleistungen betroffen, sondern sie entsteht im Rahmen der Parkinson-Symptome, z.B. über Störungen der Aufmerksamkeit oder bei der Handlungsplanung im Alltag. In der ergotherapeutischen Behandlung geht es darum spezifische Aktivitäten, Umweltanpassungen und Beratung gezielt und ressourcenorientiert einzusetzen. Ziel ist es die Handlungsfähigkeit im Alltag, die gesellschaftliche Teilhabe und die Lebensqualität zu verbessern oder zu erhalten. Wir arbeiten mit speziellem Material, sinnvollen Betätigungen, Ansätze in der Biographie der Betroffenen oder Förderung der Körperwahrnehmung und Bewegung. Die Einbeziehung der Angehörige und des Umfeldes ist sehr wichtig um den Alltag zu gestalten. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen wie Pflegedienst, Physiotherapie und Logopädie sind sehr bedeutsam. > Gedächtnis > Gedächtnistraining > Stengel-Training

Diagnostik
Wir als Ergotherapeuten erstellen keine Diagnosen im eigentlichen Sinne, wir übersetzen die ärztliche Diagnose sozusagen in eine ergotherapeutische Diagnose. In unserer Diagnostik verwenden wir Screenings, Tests, Befragungen und Beobachtungen. Im Anamnesegespräch ist die klientenzentrierte Befragung nach bedeutungsvollen Betätigungen unserer Patienten in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit wichtig. Bei Betätigungsproblemen analysieren wir die Ursachen nach beeinflussenden Faktoren der Umwelt, personenbezogene Faktoren und die Anforderung an die Handlung. Um Umweltfaktoren und personenbezogene Faktoren genauer beurteilen und messen zu können verwenden wir viele unterschiedliche Verfahren.

DLKE/G Differentielle Leistungstest
Der DL-KG erfasst das Leistungsverhalten bei Kinder von 7 bis 10 Jahren bei konzentrierter Tätigkeit (für Vorschulkinder steht der DL-KE zur Verfügung). Der Test misst die Leistungsvariablen „Quantität, Qualität und Gleichmäßigkeit der Leistung“. > Diagnostik

Dyskalkulie
Diese Störung bezeichnet eine Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist. Das Defizit betrifft vor allem die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division. (Auszug aus der ICD-10) In der Ergotherapie soll den Betroffenen eine Vorstellung des Zahlenraumes und der Rechenoperationen vermittelt werden. Das wird über anschauliche Materialien erreicht. Zahlen und Rechenoperationen werden mit konkreten Handlungen verbunden. Neben der Dyskalkulie bestehen häufig Wahrnehmungsstörungen (v.a. visuell und auditiv) und Feinmotorik Störungen. Deshalb werden auch diese Bereiche analysiert und die Therapie mit eingezogen. Wichtig ist der Bezug zum Alltag und die Einbeziehung des Umfeldes. Es soll ein motivierendes Lernumfeld geschaffen werden. Der Umgang mit dem Leistungsdruck ist häufig ein wichtiger Ansatzpunkt. Ergotherapie ist in diesem Falle keine Lerntherapie oder Nachhilfe! Die Begründung zur ergotherapeutischen Behandlung setzt im Arbeiten an den Wahrnehmungsstörungen, dem psychoemotionalem Bereich und der Umfeldberatung, bzw. des Alltagsbezuges des Kindes an. Die Entscheidung ob ein Kind mit einer Dyskalkulie eine Verordnung für Ergotherapie erhält oder nicht, trifft der Arzt. Für eine Klärung des Sachverhaltes ist es häufig sinnvoll Informationen aus dem Umfeld z.B. der Schule oder auch schon des Kindergartens hinzuzuziehen.